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Geboren im Dezember 1969, bin ich in Bruneck aufgewachsen. Nach der Absolvierung einer technischen Matura, arbeitete ich in der Forschung und Entwicklung in einem Industriebetrieb. Als Ausgleich ging ich jedes Wochenende in die Berge, und die Begeisterung dafür wurde immer größer, bis die Wochenenden und Urlaube dafür nicht mehr ausreichten. Da kam mir die Idee ein Studium zu beginnen, so ging ich nach Innsbruck und studierte dort Geographie, reiste und kletterte dabei viel. In dieser Zeit absolvierte ich dann auch die Bergführerausbildung. Des Öfteren war ich auch in Peru, Chile und Argentinien auf hohen Bergen unterwegs. Oft werde ich gefragt welche Disziplin mir beim Bergsteigen am besten gefällt, dann fällt mir eine Antwort immer schwer. Eigentlich gerade das, was ich im Moment mache, oder die Abwechslung die der Beruf als Bergführer mit sich bringt. Sei es im Winter auf Ski eine frische Spur in unberührte Berghänge zu ziehen, die Eispickel in gefrorene Wasserfälle zu versenken, oder im Sommer Dolomitenfels unter den Fingern zu spüren und viel Luft unter den Klettersohlen zu haben. Überall dabei empfinde ich ein großes Gefühl der Freiheit. 
Hannes am Gipfel des Cerro Solo in Patagonien, links im Hintergrund der Cerro Torre, rechts der Fitz Roy 
Hannes führt seine Freundin Monika über die Ortler Nordwand
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