Buchungscode SWA0002

Dolomitendurchquerung HÖHENWEG DER STILLE E6

  • Unberührtheit & Stille
  • Einzigartige Kulturvielfalt
  • Sprachinseln & Gebirgsgruppen

Bereits 1972 veröffentlichte Toni Sanmarchi den „Höhenweg der Stille“, in dem er den Leser auf folgendes hinwies: „…das ist nicht eine dieser „klassischen Wanderouten durch die Dolomiten“, wie sie in letzter Zeit so gerne definiert werden, und die aufgrund ihres neu erlangten Bekanntheitsgrades nun von Touristenströmen überschwemmt werden und deshalb an einigen Wegstrecken völlig überlaufen sind…“ Das heißt ganz klar, dieser Höhenweg ist anders, sowohl aufgrund der wirklich einzigartigen Naturgegebenheiten als auch der Unberührtheit und Stille wegen, welche diese Landschaft ausstrahlt. Sanmarchi hätte ihm keinen treffenderen Namen geben können. Der Verlauf ist vor allem im südlichen Abschnitt oft nicht leicht zu erkennen. Dort trifft man unterwegs selten eine Menschenseele. Im Naturpark Dolomiti Friulane sind die Viehherden weniger geworden, dafür trifft man aber immer öfter auf Steinböcke und Gämsen. Mehrere Adlerpaare ziehen hier jeden Sommer ihre Jungen groß. Die Blumenvielfalt ist in diesem Gebiet groß und einzigartig. Der Bergwanderführer begleitet sicher von Hütte zu Hütte und vermittelt dem Naturfreund gleichzeitig Einblick in die hier wirklich einmalige Blumenwelt. Die 2000m Grenze wird kaum überschritten und doch befinden wir uns inmitten einer schroffen, äußerst wilden und bizarren Felslandschaft mit unzähligen Zacken, Türmen und Obelisken. Wir übernachten abwechselnd in schön gelegenen Hütten und freundlichen Gasthöfen mit ausgezeichneter Küche. Die Kultur- und Kunstvielfalt in den deutschen Sprachinseln Ploden und Zahre ist groß. 

Abschnitt I: St. Lorenzen–Forni di Sopra

So: Anreise von Toblach zum Gasthof in Kärnten
Mo: Aufstieg Hochweißsteinhaus - evtl. Monte Peralba (2694m) – Calvi Hütte
Di: Abstieg Piave Quelle, über die Olbe Seen zum Rif. Rododendro; Übernachtung im historischen Agriturismo
Mi: über den Passo Elbel - Rif. De Gasperi
Do: Wallfahrtssteig nach Zahre 
Fr: über Forcella Tragonia nach Forni di Sopra, Fahrt mit Globo Alpin Bus nach Toblach 
Sa: Heimreise

 

Abschnitt II von Forni di Sopra bis Lago di Vajont

So: Gemeinsame Fahrt von Toblach zum Passo Mauria, Aufstieg zur Giaf Hütte
Mo: Durchquerung des Naturparks Dolomiti Friulane zum Flaiban-Pacherini-Haus
Di: über den Passo dell‘Inferno zur Pordenone Hütte
Mi. Forcella del Leone - (Hotel in Cimolais)
Do: durch das Val Feron zur urigen Ditta Alm
Fr: über die Vier Scharten zum Lago Vajont, Rückfahrt mit Globo Alpin Bus nach Toblach  
Sa: Heimreise

 

Feedback von Uschi: 

"So muss der Garten Eden sein
Der Weg der Stille. Allein der Namen ist Omen. Lass dich ein und genieße, komm runter und entschleunige.Der Weg? Oft nur verschlungene Pfade, steiles Geröll und dann: vor dir öffnet sich der Blick in die Weite einer Hochebene, auf die faszinierende Bergwelt hinter der Scharte, die du mühsam hinaufgestiegen bist. Die Schönheit der Pflanzenwelt zieht dich in ihren Bann. So muss der Garten Eden sein. Du merkst nicht mehr die Anstrengung der letzten Stunden. Und Abends überraschen dich immer wieder die kulinarischen Genüsse der liebenswerten Unterkünfte. Am Ende der Woche erwartet den Botaniker noch eine besondere Überraschung: hoch im Felsen staunst du über eine kleine Schönheit, die schopfige Teufelskralle, (Physoplexis comosa). Diese Woche ist Abtauchen und Aufnehmen einer ganz besonderen Kraft. Danke Albuin! Uschi"

Detailprogramm ansehen

Abschnitt I von St. Lorenzen nach Forni di Sopra

Programm:

So. Gemeinsame Anreise mit Globo Alpin Bus von Toblach zum Gasthof in St. Lorenzen im Lesachtal (ca. 1 Std.).

Mo. (Auf-/Abstieg 870/160, reine Gehzeit 4.00h, km 10) Ein Stück des Almweges zur Ingrid Alm fahren wir im Taxi. Oberhalb des Hochweißsteinhauses werden die Spuren aus dem 1. Weltkrieg immer deutlicher. Hier entscheiden wir uns für eine längere Rast und den gemütlicheren Abstieg zur Calvi Hütte oder davor für den Aufstieg zum Gipfel des Monte Peralba (2694m). Vielleicht haben wir heute oder morgen das Glück einen Mauerläufer zu sehen.

Di. (Auf-/Abstieg 660/1330, reine Gehzeit 5.00h, km 14) Nach dem Frühstück geht es über den Murmeltiersteig zur Piave Quelle, über die Olbe Seen (evtl. Gipfelmöglichkeit) zum Rif. Rododendro; wo wir abgeholt werden. Das Voltan Haus in Ploden, ein historischer Agriturismo, den Margherita mit viel Liebe führt, bleibt uns sicher lange in Erinnerung, ebenso das ausgezeichnete Abendessen im Restaurant La Rustica.

Mi. (Auf-/Abstieg 1290/660, reine Gehzeit 6.00h, km 13) Über den Rio Storto und einen Wasserfall am Steig erreichen wir die Blumenwelt am Passo Elbel, danach den Rifugio De Gasperi. Vor zwei Jahren erlebten wir hier einen unvergesslichen Sonnenaufgang mit Ausblick bis zum fernen Triglav.

Do. (Auf-/Abstieg 920/1220, reine Gehzeit 6.30h, km 16) Seit über 500 Jahren wallfahren die Bewohner von Zahre und Ploden jedes Jahr nach Maria Luggau. Dort könnte nämlich ihre ursprüngliche Heimat gewesen sein. Um zu unserem Gasthof in Sauris zu gelangen, gehen wir einen Teil dieses historischen Wallfahrtsweges. Haben wir nach einer feinen Dusche noch Lust die Kirche des Hl. Laurentius zu besichtigen und/oder das kleine Heimatmuseum zu besuchen?

Fr. (Auf-/Abstieg 340/1160, reine Gehzeit 4.30h, km 11) Von der Forcella Tragonia geht es über Bergwiesen voller Arnikablüten, vorbei am Wasserfall nach Forni di Sopra. Der Globo Alpin Bus bringt uns nach Toblach, wo wir im Hotel übernachten. (Wenn du dich entscheidest, gleich auch den zweiten Teil des Höhenweges in Angriff zu nehmen, steht morgen ein Ruhetag auf dem Programm.)

Sa. Nach einem gemütlichen Frühstück heißt es Abschied nehmen von den bekannten Dolomiten. Die gerade erlebten und vor einer Woche noch unbekannten „anderen“ Dolomiten bleiben bestimmt in bester Erinnerung.

 

Abschnitt II von Forni di Sopra bis zum Lago di Vajont

Programm:

So. (Auf-/Abstieg 410/300, reine Gehzeit 2.30h, km 6) Im Globo Alpin Bus fahren wir am Nachmittag gemeinsam von Toblach zum Passo Mauria (ca. 1.30h) und steigen vorbei an der Quelle des Tagliamento Flusses zur Giaf Hütte auf, wo uns Antonietta und Dario begrüßen.

Mo. (Auf-/Abstieg 1200/850, reine Gehzeit 6.00h, km 12) Frauenschuh und später Edelweiß, sowie die straußblütige Glockenblume blühen am Weg zum Passo dell’Inferno. In der mit Umweltsiegel ausgezeichneten Flaiban Pacherini Hütte nächtigen wir heute.

Di. (Auf-/Abstieg 830/1080, reine Gehzeit 4.30h, km 14) Von den Mühen des etwas steilen Aufstieges zum Brica Sattel werden wir sehr oft von Steinböcken abgelenkt. Unsere Unterkunft ist heute die von den freundlichen Wirtsleuten geführte Pordenone Hütte.

Mi. (Auf-/Abstieg 1040/950, reine Gehzeit 4.30h, km 16) An einer Felswand am Weg zur Forcella del Leone erfreut die Teufelskralle den Blumenliebhaber. Weiter oben suchen Gämsen hier und dort ein Blatt, bevor sie hinter zerklüfteten Felsen davon springen. In der Pension Margherita in Cimolais erwartet uns Maurizio mit einem schönen Abendessen.

Do. (Auf-/Abstieg 1130/670, reine Gehzeit 4.30h, km 17) Durch das Val Feron und die einsame Vajont Schlucht gelangen wir zur etwas urigen Ditta Hütte.

Fr. (Auf-/Abstieg ca. 700/800, reine Gehzeit ca. 4.00h, km ca. 12) Über die Vier Scharten führt uns die letzte Etappe zum Lago Vajont, wo wir vom Globo Alpin Bus abgeholt und über Cortina ins Hotel nach Toblach gefahren werden.

Sa. Bereichert von der Erfahrung, die Dolomiten von einer wirklich ganz anderen und neuen Seite kennengelernt zu haben, treten wir die Heimreise an.

 

Anforderung
***
Trittsicher & schwindelfrei
Kondition für 4–8 Gehstunden
800–1200 Hm
Unterkunft
  • Versch. Hütten und Gasthöfe

Teilnehmerzahl 6 bis 10 Personen
Leistungen
  • 6 x HP Hütte im Mehrbettzimmer und Gasthof im Zweibettzimmer
  • Abholservice Bhf.Toblach
  • Alle Transfers ab/bis Bhf. Toblach
  • Treffpunkt: So. 15.00 Uhr Toblach
  • 5 geführte Wanderungen
  • GLOBO ALPIN Bergwanderführer
Preis auf Anfrage kein Einzelzimmer buchbar