Buchungscode SWA0009

Dolomiten Gipfelwanderung

  • UNESCO Weltnaturerbe
  • Gipfelerlebnis
  • Lokaler Wanderführer

In den Sextner und Pragser Dolomiten, die Teil des Dolomiten UNESCO Weltnaturerbes sind, gibt es eine Vielzahl an schönen, markanten und hohen Berggipfeln. Ihrem Aussehen nach lassen sie auf keine leichten Anstiege schließen, trotzdem kann man eine ganze Reihe von ihnen in gemütlichen Tagestouren besteigen. Zur Stärkung besichtigen wir die Hofkäserei im Pragsertal.

Tourenmöglichkeiten: Dürrenstein 2839m, Seekofel 2810m, Schusterplatte 2957m, Birkenkofel 2922m, Hochalpenkopf 2542m, u.v.a.m..

So. Anreise Hochpustertal. Begrüßung und Programmbesprechung
Mo. Eingehtour auf den Dürrenstein im Pragsertal, Einkehr auf der Alm
Di. Vom Pragser Wildsee auf den Seekofel. Paradeberg mit Ausblick
Mi. Anspruchsvolle Schusterplatte in den Sextner Dolomiten
Do. Birkenkofel mit Aufstieg über die Schafalm
Fr. Hochalpenkopf und weiter auf die Hochalpe. Abstieg zum Wildsee
Sa. Heimreise

Detailprogramm ansehen

So. Gerne holen wir Dich am Bahnhof in Niederdorf ab. Vor dem Abendessen besprechen wir noch gemeinsam den Ablauf der beginnenden Wanderwoche.

Mo. Nach dem Frühstück schauen wir dem "Käsemeister" eines Bauernhofes beim Herstellen von feinem und würzigen Käse über die Schulter. Kulturinteressierte werfen noch einen Blick auf das danebenstehende Komponierhäuschen von Gustav Mahler. Vorbei am einmal sehr berühmten Bad Altprags geht die Fahrt auf die Plätzwiese. Uralte Lärchen und vom Sturm und Blitz gezeichnete Zirbelkiefern begleiten uns im unteren Teil des Aufstieges. Wenige Meter Sicherungsseil geleiten uns vom Vor- zum  Hauptgipfel mit dem hoch in den Himmel aufragenden Kreuz. Die Aussicht ist unübertrefflich. Im Norden reicht der Blick über das gesamte Pustertal, auf die weißen Gletscherfelder der Stubaier- und  Zillertaler-Alpen sowie die Hohen Tauern und das Defregger Gebirge. Im Osten grüßen die gesamten Sextner Dolomiten mit den Drei Zinnen im Mittelpunkt. Die Liste der berühmten Gipfel, Türme und Obelisken der bleichen Berge im Süden und Süd/Westen scheint kein Ende zu nehmen. Am Abstieg breiten sich vor uns die weiten Weiden und bunten Blumenwiesen aus. Direkt dahinter ragen die imposanten Felswände der Hohen Gaisl und der Cristallo Gruppe auf. 

Startpunkt: 1989 m, Gipfel 2839 m, Aufstieg bzw. Abstieg 850 Hm, reine Gehzeit gute vier Stunden

Di. Der heutige Startpunkt ist das von Frau Emma und ihrem Sohn Eduard erbaute historische Hotel am Pragser Wildsee. Am noch verträumten See dem Nabigen Loch entgegen. Durch Latschenfelder steigen wir hinauf, vorbei am winzigen Bergsee, der  von schönen Exemplaren der Gran Dame der Alpen umgeben ist. Auch heute unterstützen uns einige Meter Seil um einen kurzen Felsrücken zu überwinden. An der Ofenmauer sind die vor Millionen Jahren aus dem Tetis Meer empor gehobenen Felsschichten schön zu erkennen. Das letzte Teilstück beginnt ein wenig steil und endet dann flacher am Gipfelkreuz des mächtigen Seekofels auf 2810 m. Auch heute ist der Blick auf die umliegenden Gipfel weit, einmalig und gewaltig. Unübertrefflich und unvergesslich aber bleibt der direkt unter uns liegende Spiegel des schönsten Sees der Dolomiten. Wieder  am See angelangt verwandelt sich das erlebte Gipfelglück in Staunen über die mehr als 1000 m hohe Nordwand des erklommenen Seekofels.

Startpunkt: 1491 m, Gipfel 2810 m, Aufstieg bzw. Abstieg 1320 Hm, reine Gehzeit ca. sieben Stunden

Mi. Allein die Anfahrt durch die  Lärchenwiesen mit den sonnenverbrannten Heuschupfen zwischen sagenumwobenen Haunold und Dreischusterspitzen ist schon ein Erlebnis. Unter Latschen leicht versteckter Frauenschuh begleitet uns in den Felsendom des Innerfeldtales mit Kapelle und Dreischusterhütte. Bald führt der Steig zu Füßen des Morgenkofels am Ixenbach entlang hinauf auf den Zirmboden. Hier erinnern noch Spuren eines kleinen Friedhofes im 1. Weltkrieg gefallener K.  K. Soldaten. Vom Innichriedel schweift der Blick auf den von Feldkurat Hosp im November 1915 entdeckten besonders wichtigen Beobachtungspunkt am Gipfel des Toblinger Knotens. Der Aufstieg durch das felsige Kar verlangt ein wenig Trittsicherheit. Über schrofigen Fels und Geröll gelangen wir auf die Altensteinscharte. Nach dem Felszacken des Altensteins erfolgt der Schlussanstieg zum geneigten Gipfeldach. Die Mühen haben sich gelohnt, denn die Aussicht kann von keinem höheren Gipfel schöner sein. Vor den mächtigen Drei Zinnen Seen breiten sich die Böden Seen aus und die Hütte mit Kapelle  grüßen von unten herauf. Der Abstieg führt uns an der Drei Zinnen Hütte  vorbei, durch das herrliche Altensteintal hinab zur Talschlusshütte. Es besteht auch die Möglichkeit, die letzte halbe Gehstunde unserer Königstour mit der Pferdekutsche zu fahren. Am Parkplatz erwartet uns der Kleinbus von Globo Alpin für die Rückfahrt ins Hotel. 

Startpunkt: 1509 m, Gipfel 2957 m, Aufstieg 1456 Hm, Abstieg 1498 Hm, reine Gehzeit gute sieben Stunden

Do. Heute beginnen wir den Anstieg am Bahndamm der ehemaligen K.K. Feldbahn in der Nähe des schön gepflegten Kriegerfriedhofs Nasswand. Schon bald erfrischt das kühle Nass des plätschernden Wasserfalls im Eisloch direkt am Steig. Je lichter der Wald wird, umso mehr breitet sich der rote Teppich zur Blütezeit der Alpenrose aus. Einsam und verträumt liegt der Mitteralplsee zu Füßen der steil aufragenden Wände von Birkenkofel und der Bullköpfe. Ab der Lückelescharte wird es felsiger. Aussichtsreich geht es flacher zum Gipfel des Hochebenkofels. Weiter zum nahen Gipfelkreuz des Birkenkofels führt uns ein kurzes Drahtseil. Meistens ist der Gipfelsieg umrahmt von Stille und Einsamkeit in entlegener Bergwelt, stets gekrönt von einem unvergesslichen Panorama über 360 Grad. Am Rückweg steigen wir an der Lückelescharte zur "Oberhütte" ins Innerfeldtal mit Dreischusterhütte ab. Vom Antoniusstein fahren wir mit den Globo Alpin Kleinbus zurück ins Hotel. 

Startpunkt: 1310 m, Gipfel 2922 m, Aufstieg 1612 Hm, Abstieg 1412 Hm, reine Gehzeit gute sieben Stunden

Fr. Wir wandern zuerst sanft ansteigend, dann steiler zur Kaser Alm hinauf. Die Felszacken des Schwarzberges ragen ganz nahe in den Himmel, während die Zwölf Apostel, Herrstein Turm und Gipfel von der gegenüber liegenden Seite des Sees grüßen. Die Pragser Furkel ist nicht nur Sprachgrenze, sondern trennt auch das Weidegebiet der Sennes Alm von der Pragser Kaser Alm. Bald erschallen die schrillen Pfiffe der Murmeltiere. Reichhaltige und bunte Almflora begleitet uns am Aufstieg zum Gipfel des Hochalpenkopfs. Im weiten Bogen wandern wir gemächlich zu den Hütten der Hochalm. Hier genießen wir Milchprodukte von glücklichen Ziegen und Kühen. Während im Sommer hier das Almvieh zuhause ist, beherrschen vom Herbst bis ins Frühjahr hinein die Gämsen das Gelände. Durch das romantische Grünwaldtal kehren wir zum See zurück. Seit jeher schon baut der Steinadler in den Felswänden dieses Tales seinen Horst.

Startpunkt: 1491 m, Gipfel 2542m, Aufstieg bzw. Abstieg 1070 Hm, reine Gehzeit gute sechs Stunden

 Sa. Nach dem gemütlichen Frühstück nehmen wir Abschied. Die unvergesslichen Erinnerungen an die Gipfeltouren der vergangenen Woche nehmen wir im Koffer mit nachhause.

 

Anforderung
*** Kondition für 4–6 Gehstunden, 800 – 1100 Hm
Unterkunft
  • Gasthof im Hochpustertal

Teilnehmerzahl 6 bis 12 Personen
Leistungen
  • 6 x HP im Zweibettzimmer
  • Abholservice Bhf. Niederdorf
  • Alle Transfers zu/von den Touren
  • 5 geführte Gipfelwanderungen
  • Besichtigung der Hofkäserei
  • GLOBO ALPIN Bergwanderführer
Preis auf Anfrage

EZ Zuschlag: 90,- Euro / 90,- Euro HS