Buchungscode SWA0010

Naturpark Rieserferner Ahrntal

  • Im Banne der Gletscherriesen
  • Eine Übernachtung Chemnitzer Hütte
  • Drei Höhenwege im urigen Ahrntal

Das Ahrntal liegt an der sonnigen Südseite der Zillertaler Alpen. Von einem mächtigen Schutzwall bestehend aus über 80 Dreitausendern wird das nördlichste Seitental Südtirols umgeben. Wie Schwalbennester kleben die heute noch bewirtschafteten kleinen Bauernhöfe auf den steilen Berghängen. Der im Jahr 1988 eingerichtete Naturpark Rieserferner-Ahrn grenzt direkt an den Nationalpark Hohe Tauern. Zusammen mit dem Hochgebirgsnaturpark Zillertaler Alpen bilden diese drei Schutzgebiete mit einer Gesamtfläche von über 2500 Quadratkilometern den größten Schutzgebietsverbund Europas. Unvergessliche Touren führen durch den Naturpark, der auch Teil des europaweiten Schutzgebiets Natura 2000 ist. Am Abend genießen wir Schlutzkrapfen, Graukäse und andere Köstlichkeiten des regionalen Zusammenschlusses „Ahrntal Natur“.

So. Anreise in das Ahrntal

Mo. Pochwerk - Lenkjöchl - Heilig Geist Höhenheiligtum

Di. Rundtour Kreuzkofel - Kegelgassl-Hütte - Stallila-Höhenweg

Mi. Über Kellerbauerweg zur Chemnitzer Hütte - Übernachtung

Do. Chemnitzer Hütte - Neveser Höhenweg - Eisbruggjoch

Fr. Schönster Teil des A. Hardegen Weges, Pfarrkirche Taufers

Sa. Heimreise

Detailprogramm ansehen

So. Anreise in das Ahrntal. Begrüßung und Programmbesprechung.

Mo. Pochwerk-Lenkjöchl-Heilig Geist. Am Alpengasthof Kasern im innersten Ahrntal beginnt unsere heutige Rundtour. Auf der Rötalm, auf der noch Butter und Käse hergestellt wird, reicht unser Blick auf das gleichnamige Kees und die 3495 m hohe Rötpitze. Die zur Einkehr ladende Lenkjöchl-Hütte steht am Grat in sonniger und aussichtreicher Lage auf 2590 m. Die Dreiherrenspitze und mehrere vergletscherte Dreitausender stellen sich zur Schau. Nach der Rast wandern wir gemütlich das Windtal hinaus, vorbei an den Hütten der Labesau-Alm zur Wallfahrtskapelle von Heilig Geist.
Niedrigster bzw. höchster Punkt: 1580/2590; Aufstieg 1010 Hm, Abstieg ca. 980 Hm, reine Gehzeit 5,30 Std.

Di. Rundtour Kreuzkofel - Kegelgassl-Hütte-Stallila-Höhenweg. Wir fahren hinauf zur Jausestation auf 1472 m. Zu Fuß geht es zuerst etwas steil den Wald empor, dann teilweise auch eben am Bergrücken entlang und wieder steiler zum Gipfelkreuz. Einige Eisenklammern helfen die Felsstelle problemlos zu überwinden. Der Gletscherwelt der Zillertaler Alpen sind wir nun ganz nahe: der mächtige Schwarzenstein, Floitenspitzen, Großer Löffler und Keilbachspitze. Im Süden tauchen die Durreck- und Rieserfernergruppe und dahinter die Dolomiten auf. Während der Einkehr an der Kegelgassl-Hütte schweift unser Blick zurück zur markanten Felsgestalt des Kreuzkofels, den wir gerade erklommen haben.
Niedrigster bzw. höchster Punkt: 1472/2420; Aufstieg/Abstieg 1000 Hm, reine Gehzeit ca. 5,30 Std.

Mi. Über Kellerbauerweg zur Chemnitzer Hütte – Übernachtung.
Während unserer beschaulichen Fahrt mit der Umlaufseilbahn bis auf 2400 m Seehöhe schweift der Blick auf steil gelegene Bauernhöfe, Almen, Zirbelkiefern, sowie den Speikbodensee. Diesen großartigen Höhenweg ließ die Sektion Chemnitz vor über hundert Jahren anlegen und benannte ihn nach seinem Vorstand Prof. Kellerbauer. Anfangs führt der Steig mit geringen Höhenunterschieden teils am Kamm, teils durch die Südhänge über mehrere Jöcher entlang. Später wandern wir durch die felsigen Ostflanken von Zinnsnock, Ringelstein und Tristenspitze zum gleichnamigen See. Schließlich erreichen wir die Chemnitzer Hütte, die von den freundlichen Wirtsleuten Anna und Roland bewirtschaftet wird.
Niedrigster bzw. höchster Punkt: 2270/2550; Aufstieg/Abstieg 460 Hm, reine Gehzeit knapp 5 Std.

Do. Chemnitzer Hütte - Neveser Höhenweg – Eisbruggjoch. Dieser - ebenfalls um die Jahrhundertwende erbaute Höhenweg - vermittelt einen herrlichen Blick in die hohen und gleichzeitig nahen Gipfel von Turnerkamp, Möseler sowie Weißzint. Wir genießen die Fernsicht bis tief hinein die Felsen der Dolomiten und die Rieserferner Gruppe. Ein kurzes Drahtseil hilft uns den Weg leicht zu begehen. Die größten Gletscherhänge Südtirols, nämlich jene des Nevesferner sind zum Greifen nahe.
Niedrigster bzw. höchster Punkt: 1860/2650; Aufstieg 190 Hm, Abstieg 700 Hm, reine Gehzeit 5 Std.

Fr. Schönster Teil des A. Hardegen Weges, Pfarrkirche Taufers. Auch dieser hochalpine Steig trägt den Namen eines Vorsitzenden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. Der schönste Höhenweg des Ahrntales wird von der zentralen Rieserferner- und von den Felsgestalten der Durreckgruppe beherrscht. Wir genießen auch Tiefblicke in das weite und grüne Reintal. Vom Bergdorf Rein geht es über herrliche Almzonen durch schönen Zirbelkiefernbestand unter der Bärenluegwand hinauf zur Hütte der Ursprungalm auf 2396 m. Durch das Ursprungtal wandern wir am Bacher Bach entlang zurück nach Rein.
Niedrigster bzw. höchster Punkt: 1680/2387; Aufstieg 750 Hm, Abstieg 800 Hm, reine Gehzeit 4-5 Std.

Sa. Abreise nach dem Frühstück.

 

Anforderung
***
Kondition für 4–6 Gehstunden, 800 – 1150 Hm
Unterkunft
  • Hotel und 1 x Hütte

Teilnehmerzahl 6 bis 12 Personen
Leistungen
  • 5 x HP im Zweibettzimmer
  • 1 x HP im Mehrbettzimmer
  • Abholservice Bhf. Bruneck
  • Alle Transfers zu/von den Touren
  • 5 geführte Wanderungen
  • GLOBO ALPIN Bergwanderführer
Preis auf Anfrage

EZ Zuschlag: 90,- Euro