Bruneck, der Hauptort im Pustertal, ist ein kleines, lebendiges Städtchen, wo einander Einheimische wie Touristinnen und Touristen in Geschäften, Bars und Restaurants fröhlich begegnen, ohne sich dabei gegenseitig auf die Füße zu steigen und Platz wegzunehmen. Hier strömen die verschiedenen Seitentäler zusammen und lassen Bruneck zum Ausgangspunkt für Unternehmungen in alle Himmelsrichtungen werden. Dadurch hat sich Bruneck zum Knotenpunkt für Zug und Bus entwickelt, welche ab hier mit stündlicher Regelmäßigkeit die verschiedenen Zielorte in den Bergen anfahren.

Alles in allem ein idealer Ausgangspunkt für eine ÖFFIS- Skitourenwoche, welche nicht ein schlechter (unbeholfener, ungeeigneter, ungeschickter..) Versuch sein soll, unser Gewissen green-zu-washen, sondern vielmehr eine coole Alternative, um jeden Tag ein anderes Seitental für unsere Skitouren anzupeilen, dabei das dichte Netz öffentlicher Verkehrsmittel in Südtirol zu nutzen und mit ihnen An- bzw. Rückreise der Skitouren zu bewältigen.

Dabei werden wir darauf achten, dass wir nie länger als maximal eine Stunde für die Anfahrt benötigen, und bei der Rückfahrt müssen wir auch nicht zurück zum Ausgangspunkt, sondern können die unverspurten Hänge ins Nachbartal wählen, wo eine andere Bushaltestelle oder ein weiterer Zugbahnhof auf uns wartet.


Unser gewähltes Hotel liegt nahe dem Zug- sowie Busbahnhof und wir erreichen es in ein paar Fußminuten, ohne dabei Abstriche bei der Qualität der Unterkunft machen zu müssen. Das Hotel Blitzburg ist ein traditionsreiches Brunecker Stadthotel und es bietet uns neben all den üblichen Vorzügen eines angenehmen Hauses auch den Genuss, alle Geschäfte, Bars und Pubs des Zentrums zu Fuß zu erreichen.


Die Skitourenmöglichkeiten werden wir aber nicht nur an den Fahrplan der Öffis, sondern vielmehr an die Schneeverhältnisse in der weiteren Umgebung von Bruneck anpassen, denn das Antholzer Tal, Rein in Taufers, Weißenbach, Prags, Toblach, Oberolang, Longerü und viele weitere Ausgangspunkte sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Natürlich ist ein gewisser Mehraufwand damit verbunden, aber wir hoffen, dass sich manch klimabewusster Gast für diese Woche begeistern kann und idealerweise auch schon mit dem Zug von zuhause anreist. Und das Schönste zum Schluss: In Südtirol kommt der Gast bei mehr als 2 Übernachtungen in den Genuss der Holidaycard. Das heißt, dass alle Bus- und Bahnverbindungen für den Gast kostenlos sind.