Fährt man entlang der Montgenèvre Passstraße vorbei an der Ortschaft Cesana Torinese kommt kaum der Wunsch auf, zu bleiben! Vielmehr fühlt man sich im Niemandsland für Skitourengeher und der Blick auf die umliegenden Skipisten sowie den Eiskanal der Winterolympiade 2006 verstärkt diesen Eindruck allenthalben. Aber wie so oft gilt es auch in Cesana Torines, erst hinter die Kulissen zu blicken, was in diesem Fall z.B. das abgeschiedene Val Thuras sein kann, um sich ein wahrheitsgetreues Urteil über die versteckten Skitourenmöglichkeiten der Gegend zu machen. Ein einziger winterlicher Schönwettertag mit Blick auf die unzähligen Skitourenberge, lichten Lärchenwälder und immensen Pulverhänge eröffnet jedem Tourenliebhaber das versteckte Potential dieser italienisch-französischen Grenzberge.

 

Schnell zeigt sich die Bergwelt von ihrer authentischen Seite und zurück in unserer Unterkunft in Cesana Torinese wird einem sofort bewusst, dass wir uns im geliebte Piemont befinden, das für seine Gastfreundschaft, seine kulinarischen Köstlichkeiten und seine preisgekrönten Weine bekannt ist. Wie sollte es auch anders sein, wenn man sich die geographische Lage des Val Susa vor Augen führt: Regelrecht umzingelt von bekannten Skitourengebieten wie Val Maira und Varaita im Süden, Queras und Briancon im Westen und Vanoise im Norden, liegt es eingebettet und relativ einfach von Turin aus erreichbar. Vielleicht ist es gerade diese wichtige Verkehrsader, welche uns Skitourengeher bisher abgehalten hat und so dem Gebiet seinen alpintechnischen Dornröschenschlaf erhalten hat. Kurzum, ein Gebiet, gerade wie gemacht für uns GLOBO ALPIN Skitourenentdecker!