Etwas abseits des Westalpen-Hauptkamms erhebt sich der Gran Paradiso (4061 m) – der höchste vollständig in Italien liegende Viertausender. Die Umrundung seiner gewaltigen Gebirgsgruppe führt durch eine eindrucksvolle Gletscherlandschaft mit moderaten Anstiegen und überraschend einsamen Etappen abseits bekannter Routen. Nur im Bereich des Normalwegs wird es lebhafter – doch am Gipfel wartet als Belohnung ein überwältigendes Panorama bis zur Mont Blanc Gruppe.

 

Für die Skidurchquerung rund um den Gran Paradiso sind gute Kondition und solide Skitourenerfahrung erforderlich. Die Tagesetappen umfassen meist 800–1.400 Hm im Aufstieg bei Gehzeiten von 5–7 Stunden. Sicheres Skifahren in wechselnden Schneearten sowie sichere Spitzkehrentechnik auch in steilerem Gelände werden vorausgesetzt. Erfahrung im hochalpinen Gelände und auf Gletschern ist von Vorteil. Der Gipfelanstieg erfordert zusätzlich Trittsicherheit für eine kurze leichte Kletterei (UIAA I–II).

 

Programm:

 

So. Anreise & Aufstieg Vittorio Sella Hütte | ↑ ca. 800 Hm

Anreise nach Cogne und 2 bis 2,5 Std. Aufstieg zur Vittorio Sella Hütte 2588 m.

Mo. Gran Serra – Überschreitung Gran Neyron | ↑ ca. 1.000 Hm, ↓ ca. 850 Hm

Aufstieg Gran Serra 3552 m, kurze Abfahrt, Übergang Gran Neyron Scharte und Abfahrt zur Chabod Hütte 2750 m.

Di. Gran Paradiso 4061 m | ↑ ca. 1.350 Hm, ↓ ca. 1.250 Hm

Gipfelanstieg und Abfahrt zur Vittorio Emanuele Hütte 2775 m.

Mi. Lange Durchquerung Pontese | ↑ ca. 900 Hm, ↓ ca. 1.450 Hm

Colle del Gran Paradiso – Ivrea Bivak – Col del Becchi – Pontese Hütte 2217 m.

Do. Becca del Gay | ↑↓ ca. 1.400 Hm

Aufstieg 3621 m und zurück zur Pontese Hütte.

Fr. Übergang Teleccio – Punta Odenzana | ↑ ca. 1.200 Hm, ↓ ca. 2.200 Hm

Colle del Teleccio, Punta Odenzana und lange Abfahrt nach Lillaz, Rückfahrt nach Cogne.

Sa. Heimreise.