Im Frühjahr 2024 wollten wir einige Tage in den Süden fahren, aber volle Klettergärten rund um Arco vermeiden.
So führte unsere Reise am Sarcatal vorbei und weiter in das interessant klingende Valpolicella, dort, wo die Etsch bei Affi in die Poebene einfließt.
Diese Gegend ist bekannt für ihre ausgezeichneten Weine, wie zum Beispiel den preisgekrönten Amarone – aber sicher nicht für die genialen Klettergärten, die sich versteckt in die liebevolle Landschaft schmiegen. Hier, im Alpenvorland der Monti Lessini, haben die Kletterer aus Verona bereits in den 80er Jahren die ersten Routen erschlossen, noch bevor der Kletterboom in Arco richtig ausgebrochen ist. Auch wenn die Absicherung und die Bewertung etwas "old school" sind, finden sich hier wunderbare, lange Routen im unteren französischen 5. Grad.
Auch wenn es in der Valpolicella einer ordentlichen Portion Pech bedarf, um in einem schlechten Restaurant zu landen, so haben wir für diese 3 Abende die Lokale doch mit besonderem Augenmerk ausgewählt und uns auch nicht vom Preis abschrecken lassen, um den Titel GOURMET nicht nur auf dem Papier, sondern vor allem im Teller zu haben. Dass dazu auch die Besichtigung einer kleinen, familiengeführten Kellerei mit Weinverkostung gehört, liegt ebenso auf der Hand, wie die gastfreundliche Unterbringung bei Mario im Relais Valpolicella. Alles in allem, tolle Klettertage wo das Wort GENUSS, großgeschrieben wird.
Programm:
Do: Treffpunkt 17:00 Uhr Parkplatz Autobahnausfahrt Auer, Weiterreise im GLOBO ALPIN Bus in die Valpolicella.
Fr – So: 3 Klettertage mit Bgf. Michi
So: Am Nachmittag Heimreise im GLOBO ALPIN Bus nach Bozen, anschließend individuelle Verlängerung oder Heimfahrt.