Diese besondere Dolomitendurchquerung führt durch eine Bergwelt, die sich deutlich von bekannten und viel begangenen Höhenwegen unterscheidet. Bereits die ersten Beschreibungen bergkundiger Autoren aus dem vergangenen Jahrhundert betonten den außergewöhnlichen Charakter dieser Route: eine mehrtägige Wanderung abseits klassischer Wege und fern der großen Besucherströme.
Bis heute hat sich die Region ihre Ursprünglichkeit und wohltuende Stille bewahrt. Statt überlaufener Aussichtspunkte erwarten uns einsame Bergwege, abgelegene Täler und eine eindrucksvolle Dolomitenkulisse mit schroffen Felszacken, Türmen und bizarren Formationen.
Warum wir diese Dolomiten-Weitwanderung führen?
Die Wege sind in diesem Teil der Dolomiten deutlich weniger frequentiert und nicht überall so durchgehend markiert wie auf den bekannten Hauptrouten. Unser erfahrener Bergwanderführer begleitet die kleine Gruppe sicher durch dieses ursprüngliche Gebiet und passt die Etappen bei Bedarf an die Bedingungen vor Ort an. So können sich die Teilnehmer ganz auf das Naturerlebnis und das gemeinsame Unterwegssein konzentrieren.
Mit etwas Glück beobachten wir Steinböcke oder Gämsen – vielleicht sogar Adler, die in dieser Region ihre Jungen großziehen. Auch die vielfältige alpine Pflanzenwelt begleitet uns. Wir bewegen uns meist nur wenig oberhalb der 2.000-Meter-Grenze und befinden uns dennoch inmitten einer schroffen, äußerst wilden und bizarren Hochgebirgslandschaft.
Wir übernachten abwechselnd in schön gelegenen Berghütten und gastfreundlichen Gasthöfen. Regionale Spezialitäten sowie die kulturelle und sprachliche Vielfalt traditionsreicher Bergdörfer machen diese geführte Wanderreise auch kulinarisch und kulturell zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Programm:
1. Tag: Anreise und Einstimmung
Die kleine Gruppe trifft sich bei unserem „Globo Alpin Basecamp“ am Bahnhof in Toblach. Wir organisieren die gemeinsame Fahrt in die Ausgangsregion unserer Dolomitendurchquerung. In einem gemütlichen Gasthof bespricht der Bergwanderführer die bevorstehenden Wandertage.
2. Tag: Auftakt in den Karnischen Alpen
Unsere Weitwanderung beginnt in einer ursprünglichen alpinen Landschaft. Auf wenig begangenen Bergwegen steigen wir zu unserem ersten Etappenziel, dem Rifugio Calvi, auf. Je nach Wetter, Wegverhältnissen und Kondition der Gruppe besteht die Möglichkeit, einen aussichtsreichen Gipfel zu besteigen. Übernachtung in einer Berghütte.
3. Tag: Einsame Übergänge und alpine Landschaften
Von der Piave-Quelle wandern wir über aussichtsreiche Übergänge zu einer stillen Hochfläche mit von Gletschern geformten Bergseen. Zwischen Felsen und grasigen Mulden spiegeln sich die markanten Gipfel im klaren Wasser. Unser Ziel ist das traditionsreiche Bergdorf Sappada, wo Zeit für einen kleinen Rundgang bleibt. Übernachtung in einem Gasthof.
4. Tag: Tief hinein in die wilde Bergwelt
Auf schmalen Bergwegen wandern wir durch eine stille Dolomitenlandschaft mit markanten Felsformationen. Bei der Übernachtung in einer Berghütte genießen wir die Ruhe dieser abgeschiedenen Umgebung.
5. Tag: Ursprüngliche Almlandschaften
Über weite Hochflächen und durch stille Almlandschaften erreichen wir eine traditionelle Almhütte, eine sogenannte Casera. Dort verbringen wir die Nacht.
6. Tag: Finale der Dolomitendurchquerung
Auf alten Almwegen steigen wir nach Forni di Sopra ab. Anschließend bringt uns der GLOBO ALPIN Bus nach Toblach, wo wir uns bei einer abschließenden Hotelübernachtung erholen.
7. Tag: Heimreise
Nach dem gemeinsamen Frühstück kann jeder seine Heimreise antreten.
Der genaue Verlauf der Tagesetappen wird vom Bergwanderführer an das aktuelle Wetter, die Wegverhältnisse und die Situation vor Ort angepasst.